Ingenieurbüro Reinhold

Fallstudie: Sanierung eines Vier-Seiten-Hofes in Langenreinsdorf

Langenreinsdorf wird 1240 zum ersten Male in einer Urkunde des Vogts Heinrich von Greiz genannt, durch welchen das Dorf dem 1238 gestifteten Marienkloster in Cronschwitz geschenkt wurde. Das ferne Kloster war für das Dorf eine milde Herrschaft. Die weitere Geschichte der Gemeinde können wir in der Chronik der Stadt Crimmitschau von Max Richter nachlesen.

Heute ist Langenreinsdorf ein Ortsteil von Crimmitschau und wird von dort verwaltet. Ein liebenswertes kleines Kirchlein mit schönen alten Gebäuden herum fällt auf. Wenn man im Frühjahr zur rechten Zeit diesen Ort besucht, findet man eine Krokus-Wiese wie sie Anderenorts nicht gleich wieder zu finden ist. Auf jeden Fall ist die kleine Gemeinde in Westsachsen immer einen Besuch wert.

Der Vier-Seit-Hof, Hohe Straße 2, ist vom Alter nicht so genau zu bestimmen. Früher sicher als klassischer Bauernhof betrieben, lassen sich an den Spuren der Zeit manche Inhalte ablesen. Die Bauakte nennt Namen, wie Hauschild Oswald, Kretzschmar Albert und Dittrich Herbert. Die jüngere Geschichte kennt die Gasthofbesitzerin Erna Erler. Im Jahre 1963 kam es zum Verkauf mit der Bestimmung, hier eine soziale Einrichtung entstehen zu lassen. So wurde der Volkssolidarität Kreisverband Zwickau Land e.V. Eigentümer des ländlichen Anwesens.

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